Ein starkes Signal für die Zukunft unserer Kinder

Unter dem inspirierenden Motto „Viele Gesichter. Ein Ziel: Kinderrechte für alle.“ startet der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine besondere Initiative, die weit über eine bloße Kunstaktion hinausgeht. Im Rahmen des international renommierten Projekts „InsideOut“ des Künstlers JR macht das Jugendamt auf die essenziellen Rechte von Kindern aufmerksam. Die Kampagne lädt Bürgerinnen und Bürger dazu ein, ihr Gesicht für eine solidarische und kinderfreundliche Gesellschaft zu zeigen und damit ein unübersehbares Zeichen für Inklusion und Teilhabe zu setzen.

Wie das Bezirksamt in seiner Mitteilung vom 10. Juli 2026 bekannt gab, steht das Projekt im Zeichen der Demokratieförderung. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Werte wie Diversität und gegenseitiger Respekt zunehmend unter Druck geraten, möchte der Bezirk ein klares Bekenntnis ablegen: Kinderrechte sind Menschenrechte und müssen im Zentrum unseres kommunalen Handelns stehen.

Teilnahme: So werden Sie Teil der Installation

Die Aktion lebt von der Vielfalt der Menschen, die im Bezirk leben, arbeiten oder lernen. Um eine möglichst breite Repräsentation der Stadtgesellschaft zu erreichen, wurde eine mobile Fotostation eingerichtet, die allen Interessierten offensteht. Unabhängig vom Alter sind alle dazu aufgerufen, sich fotografieren zu lassen und damit Teil der großformatigen Installation zu werden.

Details zur Fotostation:

  • Zeitraum: Ab sofort bis zum 2. August 2026.
  • Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags, jeweils von 12:00 bis 20:00 Uhr.
  • Ort: „Bhrox bauhaus reuse“ am Ernst-Reuter-Platz, 10587 Berlin.

Jedes entstandene Portrait wird nicht nur fotografisch festgehalten, sondern durch persönliche Botschaften der Teilnehmenden ergänzt. Diese individuellen Statements verleihen der Installation eine besondere Tiefe und machen die abstrakten „Kinderrechte“ für Passanten greifbar und menschlich.

Hintergrund: Warum dieses Projekt für Berlin wichtig ist

Die Wahl des Zeitraums für die öffentliche Präsentation ist bewusst gewählt. Vom 1. September 2026, dem Anti-Kriegstag, bis zum 20. September 2026, dem Weltkindertag, werden mindestens 200 großformatige Portraits an prominenten Orten im gesamten Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zu sehen sein. Die zeitliche Einbettung zwischen diesen beiden Gedenktagen unterstreicht den friedensstiftenden und zukunftsorientierten Charakter der Aktion.

Das Projekt „InsideOut“ wurde weltweit bereits an vielen Orten erfolgreich umgesetzt, doch die lokale Adaption in Berlin-Charlottenburg setzt einen besonderen Fokus auf die Zusammenarbeit verschiedener Akteure. Das Bezirksamt kooperiert hierbei eng mit:

  • Trägern der Kinder- und Jugendhilfe
  • Schulen und Hochschulen im Bezirk
  • Verschiedenen sozialen Institutionen
  • Dem Kollegium des Bezirksamtes selbst

Durch diese Vernetzung soll sichergestellt werden, dass die Botschaft der Kinderrechte nicht nur an den Wänden der Stadt sichtbar ist, sondern auch in den pädagogischen Alltag einfließt. Die Aktion dient als Katalysator für einen breiteren Diskurs über die Bedingungen, unter denen Kinder in unserer modernen Großstadt aufwachsen.

Ein vielfältiges Begleitprogramm

Neben der visuellen Präsenz der Portraits wird die Kampagne durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm flankiert. Geplant sind verschiedene Veranstaltungen, die sowohl fachliche Aspekte der Kinderrechtsthematik beleuchten als auch künstlerische und musikalische Akzente setzen. Ziel ist es, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern und den Ernst-Reuter-Platz sowie weitere öffentliche Räume in Orte der Begegnung zu verwandeln.

Für weitere Informationen zu den geplanten Veranstaltungen und zur Entwicklung des Projekts können sich Interessierte an die entsprechenden Stellen des Jugendamtes wenden. Es ist ein Projekt, das zeigt, wie lokale Verwaltung und bürgerschaftliches Engagement Hand in Hand gehen können, um gesellschaftliche Themen in den Fokus zu rücken.

Häufige Fragen

Wer darf an der Fotoaktion teilnehmen?

Die Aktion richtet sich an alle Menschen, die ein Zeichen für Kinderrechte setzen möchten. Es gibt keine Altersbeschränkung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind gleichermaßen eingeladen, sich am Ernst-Reuter-Platz fotografieren zu lassen.

Was passiert mit den persönlichen Botschaften?

Die persönlichen Texte, die bei der Aufnahme verfasst werden, werden direkt mit den Portraits kombiniert. Sie dienen dazu, die Gesichter der Aktion mit individuellen Forderungen oder Wünschen für eine kinderfreundliche Gesellschaft zu verknüpfen und so die Botschaft der Installation zu verstärken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kampagne „Viele Gesichter. Ein Ziel“ ein wichtiges Signal für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf darstellt. Indem die Verwaltung die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbindet, wird das Thema Kinderrechte aus der bürokratischen Theorie in die lebendige Praxis der Berliner Stadtgesellschaft überführt. Wer sich bis Anfang August an der Fotostation einfindet, leistet einen wertvollen Beitrag zu einem Projekt, das Berlin im September 2026 ein Stück weit solidarischer machen wird.