Ein starkes Signal für die Zukunft unserer Kinder

In einer Zeit, in der die Bedeutung demokratischer Grundwerte und gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je sind, setzt der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ein unübersehbares Zeichen. Unter dem Leitmotiv „Viele Gesichter. Ein Ziel: Kinderrechte für alle.“ beteiligt sich der Bezirk an dem weltweit renommierten Kunstprojekt „InsideOut“ des Künstlers JR. Diese Initiative, die im Sommer 2026 ihren Höhepunkt findet, rückt die Rechte der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft in den Mittelpunkt des öffentlichen Diskurses.

Das Jugendamt des Bezirks hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur theoretisch über Kinderrechte zu sprechen, sondern diese durch eine groß angelegte Portrait-Kampagne sichtbar und greifbar zu machen. Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, ihr Gesicht für eine solidarische und kinderfreundliche Zukunft in Berlin zu zeigen.

Die Mitwirkung: So werden Sie Teil des Projekts

Das Projekt lebt von der Vielfalt der Menschen, die im Bezirk leben, arbeiten oder lernen. Um eine möglichst breite Repräsentation der Berliner Stadtgesellschaft zu erreichen, wurde eine mobile Fotostation eingerichtet. Hier können Interessierte jeden Alters ihren Beitrag leisten:

  • Ort: „Bhrox bauhaus reuse“, Ernst-Reuter-Platz, 10587 Berlin.
  • Zeitraum: Ab sofort bis zum 2. August 2026.
  • Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags, jeweils von 12:00 bis 20:00 Uhr.

Jedes aufgenommene Portrait wird Teil einer umfassenden öffentlichen Installation. Die Aktion versteht sich als ein Mosaik aus verschiedenen Lebensentwürfen, die gemeinsam eine Botschaft der Inklusion und Teilhabe bilden. Es geht darum, den öffentlichen Raum zu nutzen, um Themen wie Diversität und Chancengleichheit in den Fokus zu rücken.

Hintergrund: Warum dieses Projekt für Berlin essenziell ist

Die Initiative findet in einer Phase statt, in der die Debatte um Kinderrechte und die Stärkung demokratischer Teilhabe in Berlin intensiv geführt wird. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf möchte mit der Beteiligung am „InsideOut“-Projekt ein klares Bekenntnis abgeben. In einer Gesellschaft, in der Inklusion und die Rechte von Minderheiten oder schutzbedürftigen Gruppen zunehmend hinterfragt werden, ist die Sichtbarmachung dieser Werte ein notwendiger Schritt.

Das Projekt ist zudem eine Kooperation, die weit über die Verwaltung hinausgeht. Beteiligt sind neben dem Bezirksamt auch:

  • Träger der Kinder- und Jugendhilfe
  • Lokale Schulen und Hochschulen
  • Verschiedene soziale Institutionen
  • Das Kollegium des Bezirksamtes selbst

Durch die Einbindung dieser Akteure wird sichergestellt, dass die Kampagne nicht nur visuell beeindruckt, sondern auch inhaltlich durch ein Begleitprogramm aus fachlichen Diskursen, musikalischen Darbietungen und künstlerischen Beiträgen untermauert wird.

Vom Portrait zur öffentlichen Installation

Nach der Phase der Datenerhebung folgt die Umsetzung im öffentlichen Raum. Vom 1. September 2026 (dem Anti-Kriegstag) bis zum 20. September 2026 (dem Weltkindertag) werden mindestens 200 großformatige Portraits an prominenten Standorten im gesamten Bezirk präsentiert.

Diese Installationen sind mehr als nur Fotos; sie werden durch persönliche Botschaften und Texte der Abgebildeten ergänzt. Dies verleiht den Bildern eine individuelle Tiefe und macht die abstrakten Kinderrechte zu einer persönlichen Angelegenheit jedes Einzelnen. Wer sich für die Bedeutung von Kinderrechten interessiert, findet hier weitere Informationen zur aktuellen Lage der Kinderrechte in Berlin.

Häufige Fragen

Wer kann an der Fotoaktion teilnehmen?

Die Aktion richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, unabhängig vom Alter. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind gleichermaßen eingeladen, sich im „Bhrox bauhaus reuse“ fotografieren zu lassen und so ein Zeichen für eine kinderfreundliche Gesellschaft zu setzen.

Was passiert mit den persönlichen Daten und den Fotos?

Die Portraits werden im Rahmen des Kunstprojekts „InsideOut“ für die öffentliche Installation verwendet. Die Teilnahme erfolgt freiwillig, und die Bilder werden gezielt genutzt, um die Botschaft der Kinderrechte im öffentlichen Raum zu verbreiten.

Gibt es ein Rahmenprogramm zur Ausstellung?

Ja, die Portrait-Kampagne wird im September durch ein vielfältiges Programm begleitet. Dieses umfasst sowohl künstlerische und musikalische Events als auch fachliche Veranstaltungen, die sich intensiv mit den Rechten von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft auseinandersetzen.

Das Projekt „Viele Gesichter. Ein Ziel“ ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie Kunst und Verwaltung gemeinsam einen Raum für gesellschaftliche Werte schaffen können. Indem der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbindet, wird das abstrakte Thema der Kinderrechte zu einem lebendigen Teil des Stadtbildes. Es bleibt zu hoffen, dass diese Aktion eine breite Resonanz erfährt und die Bedeutung von Gleichberechtigung und Teilhabe nachhaltig im Bewusstsein der Berlinerinnen und Berliner verankert.