Ein Abend voller Erinnerungen und Humor

Wenn die Mark-Twain-Bibliothek in Marzahn-Hellersdorf zu einem literarischen Abend einlädt, dürfen sich die Besucherinnen und Besucher meist auf besondere Einblicke in die Berliner Kulturlandschaft freuen. Am Mittwoch, dem 29. Juli 2026, steht ein ganz besonderer Gast im Mittelpunkt: Der bekannte Autor AHNE wird im Rahmen eines exklusiven Buchgesprächs aus seinem autobiografischen Werk „Wie ich einmal lebte“ lesen und über die prägenden Erfahrungen seiner Jugend in der DDR sprechen.

Die Veranstaltung verspricht nicht nur eine klassische Lesung zu werden, sondern ein tiefgreifendes Gespräch über gesellschaftliche Umbrüche, persönliche Wendepunkte und den ganz eigenen Humor, der das Leben in der damaligen Zeit begleitete. Moderiert wird der Abend von der erfahrenen Journalistin Danuta Schmidt, die für ihre fundierte Gesprächsführung bekannt ist.

Der Autor und sein Werk

AHNE ist in der Berliner Literaturszene längst kein Unbekannter mehr. Als einer der Mitbegründer der legendären Surfpoeten hat er die hiesige Lesebühnen-Kultur über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt. Sein Stil zeichnet sich durch eine Mischung aus messerscharfer Beobachtungsgabe und einer entwaffnenden Komik aus, die selbst ernste Themen leichtfüßig erscheinen lässt.

  • Langjähriges Mitglied der Berliner Lesebühnen-Szene.
  • Bekannt durch seine Kolumne „Zwiegespräche mit Gott“ beim Radiosender radioeins.
  • Autor mehrerer Werke, die sich mit dem Alltag und den Absurditäten des Lebens auseinandersetzen.

In seinem aktuellen autobiografischen Roman „Wie ich einmal lebte“ blickt er zurück auf die Jahre in der DDR. Dabei geht es nicht um eine rein nostalgische Betrachtung, sondern um eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Aufwachsen in einem System, das für viele Menschen in Berlin heute nur noch aus Geschichtsbüchern bekannt ist. Die Texte verbinden persönliche Anekdoten mit einer Reflexion über die großen gesellschaftlichen Veränderungen, die das Leben der Menschen nachhaltig beeinflusst haben.

Hintergrund: Literatur als Brücke zur Geschichte

Warum ist es gerade heute wichtig, sich mit den persönlichen Geschichten aus der Zeit der DDR auseinanderzusetzen? Veranstaltungen wie diese in der Marzahner Promenade 52–54 dienen dazu, die Lücke zwischen den historischen Fakten und dem gelebten Alltag zu schließen. Während in Schulbüchern oft die großen politischen Ereignisse dominieren, sind es die literarischen Zeugnisse von Autoren wie AHNE, die vermitteln, wie sich die „Wende“ und die Zeit davor für den Einzelnen angefühlt haben.

Die Wahl der Mark-Twain-Bibliothek als Veranstaltungsort unterstreicht die Bedeutung der Bibliothek als lebendigen Ort der Begegnung im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Solche Formate fördern den Austausch zwischen den Generationen und bieten Raum für Fragen, die im hektischen Alltag oft zu kurz kommen. Die Kooperation mit der Journalistin Danuta Schmidt, die durch ihre Arbeit beim MDR und rbb über große Erfahrung in der Gestaltung von Gesprächsformaten wie der „SonntagsLese“ verfügt, garantiert dabei eine hohe inhaltliche Qualität des Abends.

Organisation und Teilnahme

Für alle Interessierten, die an diesem literarischen Abend teilnehmen möchten, sind hier die wichtigsten Eckdaten zusammengefasst:

Wichtige Informationen zur Veranstaltung

  • Datum: Mittwoch, 29. Juli 2026
  • Uhrzeit: Beginn um 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)
  • Ort: Mark-Twain-Bibliothek, Marzahner Promenade 52–54
  • Eintritt: Der Eintritt ist frei.

Da die Plätze in der Bibliothek begrenzt sind, ist eine Anmeldung zwingend erforderlich. Interessierte können sich telefonisch unter 030 54 704 142 oder per E-Mail an das Team der Bibliothek wenden. Der Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e. V. freut sich zudem über Spenden, um auch in Zukunft ein solch anspruchsvolles Programm für die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks finanzieren zu können.

Häufige Fragen

Muss ich das Buch „Wie ich einmal lebte“ bereits gelesen haben, um an der Veranstaltung teilzunehmen?

Nein, das ist keine Voraussetzung. Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass sie sowohl für Kenner des Werkes als auch für Neugierige, die den Autor und seine Perspektive erst kennenlernen möchten, gleichermaßen spannend ist. Die Lesung und das anschließende Gespräch bieten einen idealen Einstieg in die Thematik.

Warum wird um eine Spende gebeten, wenn der Eintritt frei ist?

Die Veranstaltungsreihe wird durch den Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e. V. unterstützt. Da solche kulturellen Angebote mit Kosten verbunden sind, dienen die Spenden dazu, den Fortbestand der Reihe zu sichern und auch künftig hochkarätige Autoren in den Bezirk zu holen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Abend mit AHNE in der Mark-Twain-Bibliothek eine hervorragende Gelegenheit bietet, sich auf unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Weise mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Die Kombination aus der literarischen Kraft des Autors und der journalistischen Expertise von Danuta Schmidt verspricht einen Abend, der noch lange nachhallen wird. Wer sich für Berliner Zeitgeschichte und zeitgenössische Literatur interessiert, sollte sich diesen Termin Ende Juli vormerken.

Hinweis: Dieser Artikel wurde KI-unterstützt aus einer Quelle des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf erstellt.