Schrecksekunde für alle Roll- und Inlinesportler in der Hauptstadt: Das bekannte Horst-Dohm-Eisstadion schließt ab Montag, dem 3. August 2026, vorübergehend seine Pforten. Wie das zuständige Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf in einer offiziellen Mitteilung bekannt gab, machen kurzfristig notwendig gewordene Instandsetzungsarbeiten diesen drastischen Schritt unumgänglich. Sowohl der beliebte Außenring als auch die weitläufige Innenfläche sind von der Sperrung betroffen und stehen bis auf Weiteres weder dem öffentlichen Publikumsverkehr noch dem organisierten Vereinssport zur Verfügung.

Dringende Baumaßnahmen zur Rettung der Wintersaison

Hintergrund für die plötzliche Schließung mitten im Hochsommer sind technische Notwendigkeiten, die keinen Aufschub dulden. Die Verantwortlichen im Bezirk betonen, dass die getroffenen Maßnahmen unumgänglich sind, um die kommende Eissportsaison 2026/2027 überhaupt erst zu ermöglichen. Ein reibungsloser und vor allem pünktlicher Start in die kalte Jahreszeit hat für die Sportverwaltung oberste Priorität. Durch das vorgezogene Zeitfenster im August soll verhindert werden, dass sich eventuelle Verzögerungen bis in die Kernsaison hineinziehen und den Spiel- sowie Trainingsbetrieb massiv beeinträchtigen.

Die Handwerker und Techniker nehmen die Arbeiten daher umgehend auf. Folgende Bereiche und Nutzungen sind von der vorübergehenden Stilllegung betroffen:

  • Der komplette Außenring für den Roll- und Inlinesport
  • Die zentrale Innenfläche für sämtliche Aktivitäten
  • Der reguläre öffentliche Lauf
  • Das Training der ansässigen Sportvereine

Sportlerinnen und Sportler müssen sich somit in den kommenden Wochen alternative Trainingsstätten suchen. Die zuständigen Stellen arbeiten mit Hochdruck daran, die Eingriffe so kompakt und zeitsparend wie möglich zu gestalten, um die Ausfallzeiten für die Community so gering wie irgend möglich zu halten.

Hintergrund

Das Horst-Dohm-Eisstadion im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist eine der traditionsreichsten und größten Freiluft-Eissportanlagen der Stadt. Es zieht jährlich Hunderttausende Besucher an – im Sommer zum Inlineskaten, Rollkunstlaufen und Radfahren, im Winter vor allem zum Schlittschuhlaufen und Eishockey spielen. Solartige Großanlagen erfordern eine kontinuierliche und hochkomplexe Instandhaltung der Kälte- und Bodeninfrastruktur. Da im laufenden Betrieb oder bei starker Auslastung größere bauliche Eingriffe kaum machbar sind, müssen oft die Übergangsphasen zwischen den Saisons für solche kritischen Sanierungsschritte genutzt werden. Verzögerungen in dieser Phase können die gesamte Winterplanung gefährden, weshalb das Bezirksamt hier einen vorausschauenden und entschlossenen Kurs fährt.

Wie geht es weiter für die Sportler?

Die Frage, wann genau die Anlage wieder öffnen kann, hängt vom reibungslosen Verlauf der aktuellen Bauphase ab. Das Bezirksamt hat angekündigt, über den Fortgang der Arbeiten sowie über das exakte Wiedereröffnungsdatum zeitnah zu informieren, sobald verlässliche Prognosen der ausführenden Firmen vorliegen. Bis dahin bittet die Verwaltung alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger, Schulen und Vereine um Verständnis für die kurzfristigen Einschränkungen. Wer sich über die Entwicklung im Bezirk informieren möchte, findet weitere Meldungen aus der Region auch in unserem regionalen Newsticker.

Häufige Fragen

Wann genau schließt das Horst-Dohm-Eisstadion?

Die Schließung tritt am Montag, dem 3. August 2026, in Kraft und gilt für den öffentlichen sowie den vereinseigenen Sport bis auf Weiteres.

Welche Bereiche der Sportstätte sind betroffen?

Sowohl der Außenring als auch die große Innenfläche des Stadions sind komplett für den Roll- und Inlinesport gesperrt.

Warum finden die Arbeiten gerade jetzt im Sommer statt?

Die Instandsetzung ist zwingend erforderlich, um den reibungslosen und pünktlichen Start der kommenden Eissportsaison 2026/2027 zu garantieren und größere Ausfälle im Winter zu verhindern.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin vom 30. Juli 2026.