Ein Zeichen für den Zusammenhalt: Nominierungen für den 13. Integrationspreis starten
In einer Stadt, die von ihrer kulturellen Vielfalt lebt, ist das Miteinander das Fundament für eine funktionierende Gesellschaft. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf setzt hierfür ein starkes Signal und hat offiziell die Suche nach den Preisträgern für den 13. Integrationspreis 2026 eröffnet. Mit dieser Auszeichnung möchte der Bezirk jene Menschen in den Mittelpunkt rücken, die sich tagtäglich für ein harmonisches und gleichberechtigtes Zusammenleben einsetzen.
Die Ausschreibung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger des Bezirks, die Personen oder Gruppen kennen, deren Einsatz für Menschen mit Migrationsgeschichte über das normale Maß hinausgeht. Ob im Rahmen eines Vereins, einer Initiative oder durch ein langjähriges ehrenamtliches Engagement – die Vielfalt der Möglichkeiten, sich für Integration starkzumachen, ist groß.
Wer kann für den Integrationspreis nominiert werden?
Der Integrationspreis des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ist weit mehr als eine bloße Anerkennung; er ist ein Ausdruck der Wertschätzung für gelebte Solidarität. Gesucht werden Kandidatinnen und Kandidaten, die durch ihr Handeln die gesellschaftliche Teilhabe fördern und aktiv gegen Ausgrenzung arbeiten.
Kriterien für eine erfolgreiche Nominierung
- Haupt- oder ehrenamtliches Engagement: Die Tätigkeit muss einen messbaren Beitrag zur Integration leisten.
- Interkulturelle Förderung: Die Projekte oder Personen müssen das Zusammenleben verschiedener Kulturen im Bezirk aktiv gestalten.
- Bezug zum Bezirk: Die geleistete Arbeit muss eine herausragende Bedeutung für Charlottenburg-Wilmersdorf besitzen.
- Zielgruppe: Der Fokus liegt auf der Unterstützung von Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte.
Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien vergeben: an eine Einzelperson sowie an eine Gruppe. Die finanzielle Dotierung beträgt für die Einzelperson 500 Euro, während die ausgezeichnete Gruppe eine Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro erhält. Diese Mittel sollen dazu dienen, die wertvolle Arbeit der Preisträger weiter zu unterstützen und neue Impulse für zukünftige Projekte zu setzen.
Hintergrund: Warum Integration im Bezirk so wichtig ist
Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein Bezirk, der durch seine historische und kulturelle Heterogenität geprägt ist. Die Förderung der Integration ist hier kein abstraktes Ziel, sondern eine tägliche Aufgabe, die durch das Integrationsbüro des Bezirksamtes koordiniert wird. Die Verleihung des Preises findet traditionell am 18. Dezember statt, dem Internationalen Tag der Migrantinnen und Migranten. Dieser Tag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Rechte von Migranten weltweit zu würdigen und auf die Bedeutung von Migration für die globale Entwicklung hinzuweisen.
Durch die jährliche Vergabe des Preises schafft der Bezirk eine Plattform, um Erfolgsgeschichten sichtbar zu machen. Oft sind es die kleinen, lokalen Initiativen, die das Fundament für ein friedliches Miteinander bilden. Wer sich für die Arbeit des Bezirks interessiert, findet weitere Informationen zu aktuellen Projekten auch auf der Übersichtsseite zu Integrationsmaßnahmen in Berlin.
Wie Sie Ihre Vorschläge einreichen können
Das Einreichungsverfahren ist bewusst niederschwellig gestaltet, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme zu motivieren. Vorschläge können bis spätestens Freitag, den 9. Oktober 2026, online beim Integrationsbüro des Bezirksamtes eingereicht werden. Es wird empfohlen, die Nominierungen mit einer kurzen Begründung zu versehen, warum die vorgeschlagene Person oder Gruppe den Preis besonders verdient hat.
Wichtige Eckdaten auf einen Blick:
- Einreichungsfrist: 09. Oktober 2026
- Preisverleihung: 18. Dezember 2026
- Ort der Verleihung: Rathaus Charlottenburg
Häufige Fragen
Kann ich mich selbst für den Integrationspreis nominieren?
Die Ausschreibung sieht vor, dass Bürgerinnen und Bürger Vorschläge einreichen. Selbstnominierungen sind zwar nicht explizit ausgeschlossen, jedoch liegt der Fokus des Preises darauf, herausragendes Engagement durch Dritte sichtbar zu machen und zu würdigen.
Welche Projekte haben die besten Chancen auf den Preis?
Besonders erfolgreich sind Projekte, die nachhaltig wirken und eine breite Wirkung innerhalb des Bezirks erzielen. Es geht nicht nur um einmalige Aktionen, sondern um langfristiges Engagement, das die interkulturelle Verständigung fördert und Barrieren im Alltag abbaut.
Die Verleihung im Dezember wird ein feierlicher Rahmen sein, um den Preisträgern für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Es bleibt zu hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche inspirierende Bewerbungen eingehen, die zeigen, wie lebendig und vielfältig das soziale Miteinander in Charlottenburg-Wilmersdorf ist. Die Auszeichnung ist ein wichtiges Instrument, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Vorbilder zu schaffen, die zur Nachahmung anregen.
