Ein Zeichen für den Zusammenhalt in Berlin

In einer Stadt, die von Vielfalt geprägt ist, spielt das Miteinander eine zentrale Rolle für den sozialen Frieden. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf setzt hierfür ein deutliches Signal und hat im Juli 2026 den Startschuss für die Suche nach den Preisträgern des 13. Integrationspreises gegeben. Mit dieser Auszeichnung möchte der Bezirk jene Menschen in den Mittelpunkt rücken, die sich tagtäglich für eine inklusive Gesellschaft einsetzen und Barrieren im interkulturellen Austausch abbauen.

Die Ausschreibung für das Jahr 2026 richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem Umfeld, im Verein oder in der Nachbarschaft herausragende Arbeit leisten. Es ist eine Gelegenheit, den Blick auf die stillen Helden des Alltags zu lenken, deren Engagement oft im Verborgenen bleibt, aber für den Zusammenhalt in Charlottenburg-Wilmersdorf von unschätzbarem Wert ist.

Wer kann für den Integrationspreis nominiert werden?

Der Integrationspreis des Bezirks ist keine bloße Formalität, sondern eine Anerkennung für echte Pionierarbeit im Bereich der gesellschaftlichen Teilhabe. Gesucht werden Personen und Gruppen, die sich durch ihr haupt- oder ehrenamtliches Wirken besonders hervorgetan haben. Dabei geht es vor allem um die Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte.

Kriterien für eine erfolgreiche Nominierung

Um für den Preis in Betracht gezogen zu werden, müssen die eingereichten Vorschläge bestimmte Kriterien erfüllen. Das Bezirksamt legt besonderen Wert auf:

  • Herausragende Bedeutung: Das Projekt oder die Einzelperson muss einen messbaren oder signifikanten Einfluss auf den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf haben.
  • Förderung des interkulturellen Dialogs: Die Maßnahmen sollten aktiv dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und das Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen zu stärken.
  • Nachhaltigkeit: Projekte, die auf eine langfristige Wirkung ausgelegt sind, werden besonders positiv bewertet.
  • Ehrenamtliches oder hauptamtliches Engagement: Sowohl Einzelpersonen als auch organisierte Gruppen können nominiert werden.

Hintergrund: Warum der Integrationspreis so wichtig ist

Integration ist in einem Bezirk wie Charlottenburg-Wilmersdorf kein statischer Zustand, sondern ein dynamischer Prozess. Seit Jahren investiert der Bezirk in Projekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken. Der Integrationspreis, der nun bereits zum 13. Mal verliehen wird, fungiert dabei als wichtiges Instrument der Wertschätzung. Er dient nicht nur der Auszeichnung der Gewinner, sondern soll auch als Inspiration für andere dienen, sich ebenfalls gesellschaftlich zu engagieren.

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten oft kontrovers geführt werden, bietet der Preis eine Plattform für positive Beispiele. Er zeigt auf, wie durch lokales Handeln ein Klima der Offenheit und des gegenseitigen Respekts geschaffen werden kann. Die finanzielle Dotierung von 500 Euro für Einzelpersonen und 1.000 Euro für Gruppen dient dabei als kleine Anerkennung, die oft direkt wieder in neue Projekte oder Initiativen reinvestiert wird.

Fristen und Verleihung

Wer einen Vorschlag einreichen möchte, sollte den Kalender im Blick behalten. Die Einreichungsfrist endet am Freitag, den 9. Oktober 2026. Bis zu diesem Datum können Nominierungen bequem über das Online-Portal des Bezirksamtes übermittelt werden. Ein Gremium wird anschließend die eingegangenen Vorschläge sichten und die Preisträger auswählen.

Der feierliche Höhepunkt findet am 18. Dezember 2026 statt. Dieses Datum wurde bewusst gewählt: Es ist der Internationale Tag der Migrantinnen und Migranten. Die Preisverleihung im Rathaus Charlottenburg bietet den würdigen Rahmen, um die Preisträger vor einem breiten Publikum zu ehren und ihre Leistungen öffentlich zu würdigen.

Häufige Fragen

Kann ich mich selbst für den Integrationspreis nominieren?

Ja, Eigenvorschläge sind grundsätzlich möglich. Das Bezirksamt ermutigt alle, die sich engagieren, ihre Projekte oder die von ihnen geschätzten Personen einzureichen. Wichtig ist lediglich, dass die Kriterien der herausragenden Bedeutung für den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erfüllt sind.

Wie werden die Gewinner ausgewählt?

Nach Ablauf der Einreichungsfrist am 9. Oktober 2026 werden alle Vorschläge durch das Integrationsbüro geprüft. Eine Auswahlkommission bewertet die Einreichungen anhand der genannten Kriterien wie Nachhaltigkeit, Wirkung auf den Bezirk und Förderung des interkulturellen Zusammenlebens.

Wo finde ich weitere Informationen zum Bewerbungsprozess?

Detaillierte Informationen sowie das Online-Formular zur Einreichung finden Sie auf der offiziellen Webseite des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf. Bei spezifischen Fragen steht zudem das Integrationsbüro des Bezirks als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Ausschreibung des 13. Integrationspreises ist ein wichtiger Aufruf an alle Bewohnerinnen und Bewohner, den Blick auf das Positive zu richten. Ob Nachbarschaftshilfe, Sprachkurse oder kulturelle Projekte – jede Form des Engagements trägt dazu bei, Berlin zu einer Stadt zu machen, in der Vielfalt als Stärke begriffen wird. Wir laden alle dazu ein, sich an der Suche nach den Preisträgern 2026 zu beteiligen und so ein Zeichen für ein solidarisches Miteinander zu setzen.